evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde
Tübingen-Waldhäuser Ost

Sterben und Beerdigung

Zu den selbstverständlichen Aufgaben der christlichen Gemeinde gehört es von Anfang an, ihre Toten mit Gottes Wort und im Gebet zu begraben - in der Hoffnung auf die Auferweckung der Toten zum Ewigen Leben - und sie und auch ihre Angehörigen der bleibenden Gnade Gottes anzuvertrauen.

Jedes verstorbene Gemeindemitglied hat selbstverständlichen Anspruch auf diesen Dienst durch die Pfarrer/innen der Gemeinde; die Angehörigen können ihre seelsorgliche Begleitung gern in Anspruch nehmen.

In der Regel wird das Pfarramt vom Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl benachrichtigt. Gemeinsam wird ein Termin für die Beerdigung oder Trauerfeier festgelegt.

Trauergespräch

Zur Vorbereitung der Trauerfeier führt die Pfarrerin (oder im Verhinderungsfall eine Kollegin, ein Kollege in Vertretung) mit den Angehörigen ein ausführliches Gespräch. Dabei kann - im Vertrauen auf die seelsorgerliche Schweigepflicht - alles angesprochen werden, was die Angehörigen im Gedenken an den Verstorbenen bewegt.

Fragen der Liedauswahl und der Musik bei der Trauerfeier sollten ebenfalls hier besprochen werden.

Der Dienst der Pfarrerin, des Pfarrers für verstorbene Gemeindemitglieder und ihre Angehörigen ist grundsätzlich kostenlos!

Am Sonntag, der auf den Tod oder auf die Beerdigung folgt, wird im Gottesdienst der Gemeinde nach der Predigt die Gemeinde darüber informiert, wer gestorben ist. Für den Verstorbenen und die trauernden Angehörigen wird Fürbitte gehalten.

Seelsorgerliche Sterbebegleitung

Besonders hilfreich für den Sterbenden und seine Angehörigen ist es, wenn die Familie bereits im Vorfeld des Todes seelsorgerliche Begleitung sucht. Das kann gegebenenfalls durch die Klinikpfarrer des Tübinger Uniklinikums geschehen oder auch durch die Gemeindepfarrerinnen. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an eine der beiden Pfarrerinnen! Gerne kommen wir zu Ihnen nach Hause zu seelsorgerlichen Gesprächen zur Vorbereitung auf das Sterben. Es gibt die Möglichkeit, mit der Familie ein Hausabendmahl zu feiern und andere Formen, sich von seinen Angehörigen zu verabschieden. Es gibt die Möglichkeit eines Sterbesegens.

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